Börse 1937
Terminal Tribune

24. März 2026

Dossier · Energie & Klima

EU-Kommission genehmigt Glyphosat trotz wissenschaftlicher Kontroversen, Deutschland kauft Gazprom-Röhren trotz Sanktionen

24. März 2026 · aus dem Archiv

**DIE HAHN DREHT SICH – UND DIE LÜGEN FÜHREN.**

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Es riecht nach verbranntem Land. Nicht das Öl, das im Boden versickert, sondern der Gestank von Entscheidungen, die in Sälen gefällt werden, wo die Luft so rein ist wie die Hände der Männer, die sie treffen. Die Europäische Kommission hat Glyphosat für fünf Jahre verlängert – obwohl die Wissenschaft schreit. Und während die Bauern ihre Felder mit dem Zeug besprühen, das ihnen später die Nieren raubt, kauft Deutschland Röhren von Gazprom für Nord Stream 2. *Warum?* Weil die Lobby den Hahn aufdreht und niemand mehr zuhört.

Glyphosat. Das Zeug, das Monsanto vor Jahrzehnten wie eine Seuche über die Erde goss und jetzt, nach all den Krebsberichten, nach all den Bauern, die es nicht mehr ertragen, einfach *weitergegenehmigt* wird. Die ECHA sagt: Kein Krebs. Die EFSA sagt: *Verdammt noch mal, es ist wahrscheinlich krebserregend.* Und was tut die Kommission? Sie folgt der ECHA. Warum? Weil die Agrochemie die Taschen der Politiker füllt. Weil niemand mehr die Finger von den Rohrleitungen lassen will, die das Gift über die Erde verteilen. Die Bauern sterben. Die Honigbienen sterben. Die Kinder bekommen Missbildungen. Und die Herren in den Anzügen? Die trinken ihren Kaffee und unterschreiben die Papiere.

Dann kommt das Gas. Deutschland kauft Röhren für Nord Stream 2, obwohl die USA drohen, die Hölle loszulassen. Die Pipeline soll fertig werden. Warum? Weil Gazprom das Geld hat und Deutschland keine andere Wahl zu haben scheint. Als ob die Sanktionen nichts wären. Als ob die Russen nicht schon jetzt die Knöpfe gedrückt hätten, die die Leute in der Ukraine in den Tod treiben. Und die Politiker? Die schauen weg. Weil sie sich Sorgen machen, dass die Heizungen im Winter ausgehen. Weil sie sich Sorgen machen, dass die Fabriken stillstehen. Weil sie sich Sorgen machen – nicht um die Menschen, die frieren werden, sondern um die Aktienkurse.

Beides kostet Leben. Glyphosat in den Feldern. Das Gas in den Pipeline-Röhren. Und wer bezahlt dafür? Nicht die Männer in den Anzügen. Nicht die Manager, die die Entscheidungen treffen. Sondern die Bauern, die das Gift atmen. Die Arbeiter, die die Röhren verlegen. Die Kinder, die später die Lungenprobleme bekommen. Die Leute, die sich fragen, warum jemand sie im Stich lässt.

Es ist kein Geheimnis. Es ist kein Geheimnis, wie die Dinge funktionieren. Der Hahn dreht sich. Jemand gewinnt. Jemand verliert. Und die Lügen führen weiter.

**Jack Hollis** *Terminal Tribune*

❖ Ende des Artikels ❖

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