Globale Energiekrisen und Klimapolitik: Widersprüche und Unsicherheiten
**DIE DREHTÜR VON WASHINGTON – WIE DIE MÄNNER DORT DIE TANKSTÄTTE VERBRANNT HABEN**
Es ist drei Uhr morgens, und ich sitze in einem Motel mit dem Geruch von altem Motorenöl und Schweiß in der Luft. Draußen heult ein Diesel-LKW vorbei, voller leerer Tanks, die in Dallas gepumpt wurden – wenn überhaupt. Die Preise steigen, die Leute fluchen, und die großen Jungs in den Boardrooms lachen sich kaputt. Warum? Weil sie es können. Weil sie die Regeln schreiben und die anderen zum Tanzen bringen.
Die G7 sagt: „Wir wollen kein Öl mehr subventionieren.“ Klingt gut. Klingt nach Fortschritt. Aber wer zahlt dann die Rechnung? Die Arbeiter, die in den Windparks schuften, während die Banken wie JPMorgan oder BlackRock mit ihren ESG-Fonds so tun, als wären sie die Helden des Klimas. Meanwhile, die Ölkonzerne – Exxon, Chevron, die ganze Riege – zahlen weniger Steuern denn je, während sie uns sagen, wir sollen weniger fahren, weniger heizen. *Sie* bauen neue Raffinerien in Texas, weil sie wissen, dass die Welt noch lange nicht bereit ist, auf ihr Schwarzgold zu verzichten.
Dann kommt OPEC+ und dreht den Hahn auf. Die Saudis und die Russen – ja, der Russe, der gerade dabei ist, Europa mit Gas zu erpressen wie ein Teenager, der sein Handy nicht hergeben will – sagen: „Wir erhöhen die Produktion.“ Warum? Weil die Preise zu niedrig sind. Weil die Konzerne in den USA fracken wie verrückt und die Weltmarktpreise drücken. Weil die Chinesen kaufen, was sie kriegen können, und die Inder auch. Weil die Leute in Europa frieren und fluchen, aber nichts tun können – außer die Stromrechnung zu bezahlen, die jetzt höher ist als ihr Mietkasten.
Und die Ukraine? Die kriegt 8,1 Milliarden vom IWF. Gut. Aber wofür? Damit sie weiter Gas durch Europa pumpen kann, während die Russen die Leitungen sabotieren und die Deutschen sich streiten, ob sie die Nord Stream 2 doch noch abschalten sollen. Die Ukrainer haben kein Öl, keine Raffinerien, keine Macht – sie sind nur ein weiterer Spielstein in diesem verdammten Schachspiel, das die großen Jungs in London, Washington und Riad spielen.
Ich war in den Ölfeldern. Ich habe gesehen, wie die Männer aus den Konzernen kamen, mit ihren teuren Anzügen und ihren noch teureren Yachten, und gesagt: „Wir holen das Öl, pumpen es raus, verkaufen es, und wenn der Boden leer ist, verschwinden wir.“ Die Arbeiter blieben zurück. Die Kinder der Arbeiter. Die Familien, die keine Krankenversicherung hatten. Die Leute, die jeden Cent umdrehten, um Benzin zu kaufen, während die Konzerne Profite in die Clouds schickten.
Jetzt drehen sie den Hahn auf. Jetzt drehen sie ihn zu. Und beide Male kostet es Leben. Nicht das der Ölkonzerne – die werden weiter reich werden. Sondern das derer, die nicht genug haben, um sich warm zu halten. Nicht genug, um an die Tankstelle zu kommen. Nicht genug, um sich zu wehren.
Die Drehtür von Washington dreht sich weiter. Die Preise steigen. Die Lügen werden glatter. Und wir? Wir zahlen. Immer.
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