Börse 1937
Terminal Tribune

26. März 2026

Dossier · Rüstung & Sicherheit

Rüstungsexporte und Dual-Use-Technologien: Spannungen in der EU und NATO

26. März 2026 · aus dem Archiv

**STAHL HEIßt WAR. DIE ZAHLEN LÜGEN NICHT.**

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Düsseldorf, 14. März 1937 – Nein, wir sind nicht im Jahr 1937, aber die Logik bleibt: Jemand bestellt Stahl, und das bedeutet *immer* dasselbe. Ein Rüstungskonzern wie Rheinmetall, dessen CEO vor wenigen Wochen in einem *unfallfreundlichen Umfeld* landete, ist kein Zufall. Die NATO wirft Russland Sabotage vor – nicht aus Höflichkeit, sondern weil sie weiß, dass Sabotage an den Schrauben eines Artilleriegeschützes genauso tödlich ist wie ein Granatstreif durch ein Werkstor. Rheinmetall, das 1937 schon Panzerketten und Maschinengewehre lieferte, heute 155-mm-Geschosse für die Ukraine und Panzerminen für die NATO, hat gelernt: Wer Rüstungsgüter baut, wird *überwacht*. Nicht mit Blumen, sondern mit Sprengstoff und Cyberhacken.

Die EU-Kommission wälzt gerade ein Freihandelsabkommen mit Australien – und plötzlich ist da ein *Rüstungskooperationsklausel*. 30245. Das ist keine Spielerei. Australien, das seit 2017 mit den USA und Großbritannien die *AUKUS*-Allianz bildet, braucht Waffen. Und wer liefert? Nicht nur Lockheed mit seinen F-35, sondern auch deutsche und britische Rüstungsfirmen. Dual-Use-Technologien – das sind keine Spielzeuge. Die Nvidia Jetson TX2i, die China jetzt für Drohnenlenksysteme nutzt? Ein GPU-Chip, der ursprünglich für autonomes Fahren gedacht war. Heute steuert er Drohnen über den Jemen. Die USA testen bis 2026 *Microwave-Anti-Drone-Waffen*. 26114. Das bedeutet: Wer in fünf Jahren eine Drohne über Syrien fliegen will, wird sie mit Mikrowellen in Schrott verwandelt sehen. Directed-Energy – Laser, die Panzerpanzer durchschießen wie Butter. Die Navy will das 2026 einsetzen. Das ist keine Zukunftsmusik. Das ist *jetzt*.

Und dann sind da noch die Russen und die Chinesen. Russland hat im Ukraine-Krieg gelernt, dass Cyberangriffe auf Stromnetze genauso wirken wie Artillerie auf Brücken. 18350. Ein Cyberangriff auf eine Rüstungsfabrik in Polen – plötzlich fehlt der Schmierstoff für die Geschützrohre. Psychospionage? Project Stargate war ein Fehlschlag, aber heute hört man von *Deepfake-Offizieren*, die Soldaten in den Wahnsinn treiben. China nutzt *hybride Kriegsführung*: Mal wird ein Hafen mit Hackern lahmgelegt, mal mit Desinformation die Bevölkerung gegen die Regierung aufgebracht. Die EU plant neue Sanktionen – sogar gegen Kryptobörsen. Warum? Weil Geld heute fließt wie Blut im Gefecht. Sanktionen gegen die Bank von Russland? Gut. Aber wer weiß, ob die Russen nicht einfach die Krypto-Börsen in Dubai nutzen, um Waffen zu kaufen.

Und dann ist da noch Ungarn. Péter Szijjártó, der „Moskaus Mann in Brüssel“, blockiert EU-Sanktionen gegen Russland. Warum? Weil Ungarn Kohle aus Russland kauft. Und Stahl. Und Panzerketten. Die Logik ist einfach: Solange jemand Stahl kauft, wird jemand sterben. Immer.

Also, Leser, wenn Sie das nächste Mal hören, dass die EU „über Rüstungsexporte diskutiert“, erinnern Sie sich: Stahl heißt Krieg. Und die Zahlen lügen nicht. Sie zählen nur die Toten.

❖ Ende des Artikels ❖

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