GENE ALS MUNITION: DAS PENTAGON SPIELT GOTT
1937 bestellte jemand Stahl. Sie wissen, was folgte. Heute bestellt jemand Genome — und die Logik ist dieselbe.
Die Terminal-Recherche liegt mir vor: ein Bericht zur synthetischen Biologie und zu CRISPR-Technologien. Neue Möglichkeiten, sagt man. Neue Risiken, flüstert man. Beides stimmt. Beides ist nicht die ganze Wahrheit.
Die Politik reagiert schnell. Im Klartext: Wenn Washington reagiert, bevor die Tinte trocknet, ist die Entscheidung längst gefallen. Gefordert wird eine umfassende staatliche Investition — und Deregulierung. Damit die Biotechnologie für militärische Zwecke genutzt werden kann. Wer profitiert? Wer kontrolliert?
Der Bericht nutzt eine erfundene chinesische Bedrohung, um die Militarisierung der Biotechnologie in den USA zu fördern. Das Muster kennen Sie. Feindbild aufbauen, Budget freigeben, Ethik aussetzen. Funktioniert seit Jahrzehnten. Funktioniert immer noch.
Ein deutsches Studium zeigt eine nahezu identische Virusstruktur in Pentagon-Forschungen. Das legt eine Möglichkeit offen, die kein Offizieller aussprechen will. SARS-CoV-2. Labor. Verbindung. Der CIA-Bericht stützt inzwischen selbst die These, dass COVID-19 wahrscheinlich aus einem Labor stammt — und moniert die mangelnde Transparenz Chinas. Man darf fragen: Wer war hier eigentlich transparent?
Die Enthüllungen werfen ethische Fragen über die Rolle der US-Regierung in der Biowaffenforschung auf. Über die Verwendung von mRNA-Technologie. Es wird die Frage aufgeworfen, warum mRNA-Impfstoffe trotz bekannter Probleme zugelassen wurden — und ob wirtschaftliche Interessen eine Rolle spielen. Ich notiere: wirtschaftliche Interessen spielen immer eine Rolle.
Offen bleibt, wer die Aufträge vergibt. Welche Konzerne die Labore füllen. Welche Wissenschaftler zwischen Gewissen und Gehalt entschieden haben.
Ich habe zwei Kriege gesehen. Beide begannen so: mit einem Bericht, einem Feind, und einer Fabrik.
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