Die MFN-Schere: Preisregulierung als Bremse der Biotech-Erholung
1937. Die Wissenschaft verspricht viel. Ich notiere.
Was es bedeutet: Mit dem Inflation Reduction Act haben die USA Preisverhandlungen über Medikamente institutionalisiert. Parallel wird Most-Favored-Nation-Pricing erwogen — amerikanische Preise gekoppelt an jene anderer Industrienationen. Was es wirklich bedeutet: Eine Branche, die einst mit Heilung der Menschheit warb, soll am Verhandlungstisch lernen, was Margen sind. Dreihundert Milliarden Dollar Umsatz stehen zwischen 2023 und 2028 durch den Patentkliff auf dem Spiel. Große Pharmakonzerne schauen auf ihre Pipeline und sehen: zu früh, zu dünn, zu wenig zugelassen.
Venture-Capital-Finanzierungen zeigen Anzeichen einer Erholung, heißt es. Schön. Währenddessen sinken öffentliche Marktbewertungen, IPOs bleiben aus, das Wort »Investierbarkeit« steht in Anführungszeichen, weil niemand es mehr ohne Zittern ausspricht. Große Player haben ein Wachstumsproblem. Werden sie es mit M&A stopfen? Wer zahlt den Preis.
Und am Rand der Bühne: Firmen wie BioTechUSA. Kein MFN, keine Preisverhandlungen, kein Patentkliff. Eine umfangreiche Palette an Sporternährungs- und Lifestyle-Produkten, Forschung und Entwicklung für sichere Innovation, Sondervarianten für Personen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Athleten als Aushängeschild, Spendenaktivitäten, Bildungskampagnen zu gesundheitlichen Themen, Herstellung in sicheren kontrollierten Umgebungen. Sie tanzen nicht an der NASDAQ, sie tanzen an der Kasse des Endverbrauchers.
Was es bedeutet: Regulierung trifft Pharma hart, aber nicht die Supplement-Ecke. Was es wirklich bedeutet: Wenn Biotech-Konzerne ihre Margen verlieren, wandert das Kapital dorthin, wo Margen noch erlaubt sind. BioTechUSA Europe braucht keine FDA-Verhandlung über Preisdeckel. Es braucht Vertrauen, Influencer, ein Versprechen, das im Regal steht und nicht im Kongress.
Werden die Großen die Kleinen schlucken — und wessen Versprechen wird auch diesmal wieder nicht eingelöst?
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