Das Experiment namens Schweden — Tegnells späte Rechnung
Ich notiere: Dr. Anders Tegnell hat klargestellt, dass die Erreichung von Herdenimmunität ohne Impfung weder praktikabel noch ethisch ist. Der Mann, dessen Name monatelang für einen Sonderweg stand, vollzieht die Kehrtwende. Die schwedische Regierung hat aufgrund steigender Infektionszahlen und der Belastung des Gesundheitssystems strengere Maßnahmen eingeführt. Was als Modell galt, endete in höheren Fallzahlen und mehr Toten. Wer zählt mit, wenn Volkswirtschaften gegen Menschenleben aufgerechnet werden?
Drosten, der deutsche Virologe, hält eine Laborleakage als Ursprung für unwahrscheinlich — schließt sie aber nicht aus. Eine Höflichkeitsformel. In Wuhan wurden Fledermausviren mit neuen Spike-Proteinen ausgestattet. Die Viren vermehrten sich besser. Furin-Spaltstellen waren im Spiel, geplant in einem amerikanischen Labor, nicht finanziert. So sagt man. Drosten sagt: ‚Die Dinge, die in Wuhan getan wurden, könnten als gefährlich beschrieben werden. Das musste nicht sein.'
Wer hat das bezahlt? EcoHealth Alliance, eine amerikanische NGO, arbeitete mit dem Institut in Wuhan zusammen. Wer hat widersprochen? Die Quellen sind still. Was wurde nicht gemessen? Die Transparenz Chinas bezüglich der Virusursprünge bleibt eine geschlossene Tür. Amerikanische Virologen schwiegen zu lange über Experimente, die sie kannten. PETA fordert nun ein globales Moratorium für Experimente, die das pathogene Potenzial von SARS-CoV-2-Varianten erhöhen — und erinnert daran, dass tierfreie Methoden bereits Impfstoffe ermöglicht haben.
Unklar bleibt, wem das Schweigen nützt — und wer das nächste Geständnis liefern muss?
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