Stahl für Petrischalen — die leise Aufrüstung
Hören Sie. Wenn 1937 jemand Stahl bestellte, wusste jeder in der Rüstungsabteilung, was das hieß. Heute bestellen Labore. Gleiche Logik, andere Verpackung.
Ein NIH-Beamter sagt vor dem US-Kongress aus — und kippt damit die bisherigen Dementis. Anthony Fauci und das NIH stehen im Verdacht, Gain-of-Function-Forschung indirekt finanziert zu haben. Also jene Experimente, die Erreger gefährlicher machen, als die Natur sie gebaut hat. Fauci weigert sich, das zuzugeben. Das Muster kenne ich. Wir nannten das "Sperrfeuer aus Papier" — viel Lärm, wenig Substanz.
Die WHO mischt mit. Ein Pandemieabkommen steht im Raum, US-Senatoren laufen Sturm. Hohe Risiken für unser Land, sagen sie. Schön. Aber wer schreibt das Abkommen? Wer kontrolliert die Datenströme, wenn der nächste Ausbruch kommt? Unklar. Die US-Geheimdienste schauen zu. Auch das kenne ich — Beobachter, die erst sprechen, wenn es zu spät ist.
Rivalität USA gegen China. Software, Halbleiter — da vorne liegt Washington noch. Aber bei aufstrebenden Technologien, Biotechnologie eingeschlossen, rückt Peking nach. Das GOF-Budget ist Teil dieses Rennens. Wettlauf um die nächste Waffe, nur diesmal aus dem Reagenzglas.
Was mich beunruhigt: Belastbare Quellen sind dünn gesät. Wer sucht, landet auf Seiten, die mit Gacha-Spielen ihr Geld verdienen — digitales Nirwana, das mit Biowaffen-Forschung so viel zu tun hat wie ein Spielautomat mit Artillerie. Kein Zufall. Wo Aufklärung fehlt, wächst Misstrauen. Und Misstrauen ist der erste Rohstoff jeder Krise.
Offen bleibt: Wer hat das Budget tatsächlich freigegeben? Welche Labore arbeiten mit welchen Erregern? Und wer profitiert, wenn das Pandemieabkommen unterzeichnet wird, bevor diese Fragen beantwortet sind?
Ich habe zwei Kriege gesehen, weil jemand zu spät gefragt hat. Fragen Sie jetzt.
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