Project NextGen: Von der Nase ins Ziel
Dreiunddreißig Schleimhautimpfstoffe in klinischen Studien. Plus Phase 4 mit 4089 Probanden — Aerosol gegen Spritze. Plus Pancoronavirus-Kandidaten aus den Niederlanden und Großbritannien. Plus ein NIH-Vakzin, bereits intranasal unterwegs.
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Project NextGen fördert mRNA-Vakzine explizit als Dual-Use-Plattform. Das Pentagon bezahlt. Die Initiative sagt es selbst: biotechnologische Fortschritte im Kontext nationaler Sicherheit zu betrachten. Wer so formuliert, meint nicht Grippeschutz. Wer so bezahlt, auch nicht.
Russland und China fordern Transparenz bei US-Biologieforschung. Washington nennt es Desinformation. EcoHealth Alliance — USAID-Partner — sitzt mittendrin, Bundesmittel eingefroren nach Kontroversen um Hochrisikoexperimente. Wer die Aufsicht führt? Unklar bleibt, welche Mechanismen die Umwidmung ziviler Impfstofftechnik in militärische Anwendungen tatsächlich prüfen.
Dreiunddreißig mukosale Vakzine. Phase-1-Aufrufe für orale Formulierungen. Universalimpfstoffe gegen alle Coronastämme — China, Kuba, Spanien, Thailand, USA, Niederlande, Großbritannien. Die Karten liegen auf dem Tisch. Wessen Pipeline das ist, sagt der Blick hinter die Zahlen.
Das Buch von Xu Dezhong und Li Feng — öffentlich, nicht geheim — behandelt das Biowaffenpotenzial künftiger Konflikte. Wer es zitiert, sucht die Brücke zwischen ziviler Impfforschung und militärischer Nutzung.
Ich habe in zwei Kriegen gedient. Wenn ein Programm parallel Schutz und Plattform sein soll, ist das kein Widerspruch. Das ist die Definition von Doppelnutzung. Die Frage ist nicht ob, sondern wer die rote Linie zieht.
Antworten stehen in den Verträgen. Öffentlich einsehbar — wenn man weiß, wo man sucht.
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