Zwei Darstellungen, eine offene Rechnung
Die Darstellung der Ereignisse variiert zwischen deutschen und US-Quellen. Laut Süddeutscher Zeitung und ARD Panorama unterstützte der BND die US-Truppen im Irak mit Zieldaten, zu Zielen, die nicht bombardiert werden sollten, darunter Krankenhäuser und Botschaften. Ein ehemaliger Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums nennt die Hilfe dagegen „sehr wichtig“ und „direkte Unterstützung“ bei der Zielerfassung.
Accounts of the events differ between German and U.S. sources. According to the Süddeutsche Zeitung and ARD Panorama, the BND provided U.S. forces in Iraq with target data identifying sites that were not to be bombed, including hospitals and embassies. A former U.S. Defense Department official, by contrast, calls the assistance “very important” and “direct support” in identifying targets.
Beides kann zugleich wahr sein. Die Zusammenarbeit mit der DIA war eine ausdrücklich gebilligte politische Entscheidung der rot-grünen Bundesregierung; das Kanzleramt war informiert. Trotz der offiziellen Ablehnung des Irak-Kriegs unterstützte sie die USA bei der Zielerfassung. Die militärische Führung konnte profitieren, während die politische Führung ihre Distanz wahren konnte.
Offen bleibt, wie viele Angaben übermittelten wurden, welche Quellen dahinterstanden und wie weit sie im Einsatz reichten. Vollständige Aufklärung verlangt unabhängige Prüfung und lückenlose Unterlagen.
Die US-Stimmung ist gespalten. 45 Prozent der Amerikaner sehen China als den größten Feind der USA; das unterstreicht die Bedeutung der Verteidigungsausgaben im Kontext der chinesischen Bedrohung. 35 Prozent halten die nationale Verteidigung der USA für nicht stark genug; der Anteil ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. 32 Prozent sehen den vollständigen Rückzug der US-Truppen aus Afghanistan als bevorzugte Option.
Die Veröffentlichung von Verträgen über 7,5 Millionen US-Dollar verdeutlicht finanzielles Engagement und die Priorität fortschrittlicher biotechnologischer Lösungen. Die herangezogene Quelle ist jedoch nicht direkt relevant für mRNA-Technologie und Militärverträge: Sie konzentriert sich auf Maskenprodukte, nicht auf biotechnologische Projekte oder militärische Kooperationen. Eine Verbindung zwischen Impfstofftechnologie und Militär wäre Behauptung, nicht Befund.
Entscheidend ist, ob Regierungen die Folgen offenlegen. Wer legt die vollständigen Einsatz- und Vertragsunterlagen vor, bevor aus der Varianz der Quellen eine bequeme Erzählung wird?
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