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Pattayam, bitte — Keralas Minister öffnet die Landkarte

4. August 2026 — — — Kastner

Thrissur, an einem Samstag im Juli. Die Luft im Collectorate Executive Hall ist schwer von der Art, wie sie schwer ist, wenn Beamte sich gegenseitig versichern, dass sie das Richtige tun. Revenue Minister A.P. Anilkumar sitzt vorn, K.K. Najeeb hält die Kamera bereit, und die Tagesordnung trägt den Titel, den solche Tagesordnungen in solchen Hallen seit Jahrzehnten tragen: „Überprüfung". Was überprüft wird, ist nicht die Vergangenheit, sondern das, was als Nächstes kommt.

Der Minister sagt, was Minister in solchen Momenten sagen: dass die Regierung bereit sei, Regeln zu ändern, falls erforderlich, um die Umwandlung von Landnutzung und die Verteilung von Titelurkunden — Pattayams — zu beschleunigen. Praktische Schwierigkeiten, so Anilkumar, zeigten sich oft erst, nachdem Gesetze in Kraft seien. Solche Probleme könnten Anpassungen der Regeln oder besondere Regierungsverfügungen erforderlich machen. Sobald die Überprüfungstreffen in allen 14 Distrikten abgeschlossen seien, werde die Regierung die von Beamten vorgebrachten Vorschläge prüfen und angemessene Entscheidungen treffen.

Es ist die Grammatik der Verwaltung, die hier gesprochen wird: die leise Verschiebung vom Grundsatz zur Ausnahme, von der Regel zur Verfügung. Man erkennt sie am Wörtchen „angemessen". Es steht in keinem Kodex, aber in jeder Akte.

Die Revenue-Abteilung bearbeitet nach Angaben des Ministers das größte Volumen öffentlicher Akten und unterhält die engste Schnittstelle zur Bevölkerung. Revenue-Beamte spielten bei nahezu allen öffentlichen Angelegenheiten eine entscheidende Rolle, fügte er hinzu. Die Menschen seien heute gut informiert über ihre Rechte und Ansprüche — eine Feststellung, die in dem Maße beruhigend klingt, in dem sie auch eine Erinnerung enthält. Man kann Rechte kennen und trotzdem keinen Titel haben.

Anilkumar wies die Beamten an, der Lösung der Probleme verwundbarer Gruppen Vorrang einzuräumen: Küstengemeinden, Stammesangehörige, Bewohner von Scheduled-Caste-Siedlungen. Es klingt wie ein Versprechen. Versprechen dieser Art werden in solchen Hallen oft mit demselben Ton gemacht, in dem später Statistiken verlesen werden.

Im Rahmen des 100-Tage-Aktionsplans der Landesregierung will das Department mehr als 25.000 Anträge auf Landnutzungsumwandlung bearbeiten. Die Regierung prüft zudem Maßnahmen gegen den Mangel an Vermessungsingenieuren. Der Distrikt Thrissur wurde mit der Verteilung von 200 Titelurkunden im Rahmen des 100-Tage-Programms beauftragt. Special Secretary K. Jeevan Babu forderte die Beamten auf, das Ziel zu übertreffen; District Collector Shikha Surendran erklärte, zuversichtlich zu sein, dass der Distrikt mehr Pattayams ausgeben werde als vorgeschrieben. Sechs Smart Village Offices stünden zur Einweihung bereit.

Bei früheren Programmen hat das Revenue Department die eigenen Zielmarken bereits deutlich überschritten — nach Angaben aus dem Hause selbst wurden in einer vergleichbaren Phase 41.021 Titelurkunden verteilt, mehr als das Doppelte des Plans. Eine digitale Neuvermessung, erstmals im Bundesstaat implementiert, soll die Verteilung weiter erleichtern.

Surendran berichtete zudem, dass im Distrikt Verfahren zur Landnahme für 31 Entwicklungsprojekte mit einer Gesamtfläche von 157,15 Hektar liefen — die Tabelle bricht an dieser Stelle ab, doch die Zahl steht.

So nimmt die Maschine ihre Arbeit wieder auf. Beamte werden zuhören, einfühlsam sein, Akten schnell und transparent entsorgen — wann immer möglich. In Fällen, in denen es nicht möglich ist, wird man es mitteilen. Die Verfahren werden in jenem Tempo fortgesetzt, in dem Verwaltungen fortzuschreiten pflegen: langsam genug, um Geduld zu beweisen, schnell genug, um den Plan zu erfüllen.

Die Handschuhe bleiben an.

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