Iran-Konflikt und globale Auswirkungen
Dabei ist es kein Wunder. Es ist eine Rechnung. Eine, die schon lange geschrieben war. Die USA haben den Iran angegriffen, 16 Minenleger versenkt, die Straße von Hormus zum Spielplatz erklärt. Und was macht die IEA? Sie öffnet die Dämme. Weil die Preise zu hoch waren für die, die sie wirklich brauchen. Nicht für die, die sich ein Tanker voll russisches Öl leisten können, während die Ukrainer im Winter frieren. Nicht für die, die in den Boardrooms sitzen und sich fragen, ob sie sich die nächste Yacht leisten können. Sondern für die, die am Ende der Pipeline stehen. Die, die sich fragen, wie sie das nächste Mal die Heizung anlassen sollen.
Und dann ist da noch dieser Widerspruch. Der US-Energieminister hat behauptet, ein Schiff durch die Straße von Hormus eskortiert zu haben. Dann hat er es wieder zurückgenommen. Als ob jemand zu Hause die Tür aufmacht, dann sagt: „Ich war nie hier“, und dann wieder die Tür aufstößt. Weil es nicht passt. Weil es nicht in die Geschichte passt, die sie erzählen wollen. Die Geschichte von der starken Hand, vom Schutz der Freiheit, vom Öl, das fließt wie Wasser. Dabei ist es nur ein Spiel. Ein Spiel mit Feuer.
In Queensland haben sie zwei Männer festgenommen. Für die Parole „from the river to the sea“. Als ob Worte Verbrechen wären. Als ob Hass eine Rechnung wäre, die man bezahlen muss. Und in Sydney hat ein Typ fünf Jahre gekriegt für Brandbomben auf Kitas. Finanziert von Spaltung. Weil jemand Geld will. Weil jemand Angst hat, dass die Leute merken, wer wirklich die Fäden zieht. Die Konzerne. Die Politiker. Die, die im Hintergrund sitzen und entscheiden, wer lebt und wer friert.
Und dann ist da noch dieser Merz. Der sagt, die USA hätten zu lasch mit den Sanktionen gegen Russland umgegangen. Als ob Sanktionen etwas ändern würden. Als ob sie nicht nur die Russen treffen, sondern auch die, die ihr Öl brauchen. Die, die in Deutschland die Heizung anlassen müssen, während die Konzerne ihre Gewinne in die Karibik stecken. Die, die merken, dass die Politik nur ein Spiel ist. Ein Spiel mit Öl, mit Gas, mit Leben.
Und irgendwo in Iraq ist ein US-Militärflugzeug abgestürzt. Kein Wort von Trump, kein Wort von Netanyahu. Als ob es nicht passiert wäre. Als ob Krieg nur ein Spiel wäre. Ein Spiel mit Feuer und Öl und Menschen, die am Ende der Pipeline stehen.
Der Hahn dreht sich. Immer wieder. Und irgendwer lacht. Nicht die Arbeiter. Nicht die, die frieren. Sondern die, die das Öl an den Händen haben. Die, die entscheiden, wer lebt und wer friert. Die, die wissen, dass die Rechnung schon lange überfällig ist. Und dass sie sie nicht bezahlen werden. Nicht heute. Nicht morgen. Sondern die anderen. Die, die am Ende der Pipeline stehen.