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Klimawandel: Fossile Lobby, CO₂-Zertifikate und Klimaklagen

25. März 2026 — — — Doc Brenner, irgendwo im Staub

Die CO₂-Zertifikate sind ein betrügerisches Spiel. Die Erde hat seit Jahrmillionen CO₂ in Gestein gebannt, in Kalkstein, in Fossilien – und jetzt verkauft man ihr die Illusion, sie könnte es zurücknehmen, wie man eine leere Flasche wieder befüllt. Artikel 6 des Pariser Abkommens ist ein Loch im Damm. Die Zahlen werden doppelt gezählt, wie ein Mann, der seine eigene Asche als Saatgut verkauft. Die EU will 20 Prozent ihrer Klimaziele durch diese Zertifikate erreichen – aber wo bleibt der Beweis? Wo bleibt der Baum, der wirklich wächst, statt nur auf dem Bildschirm zu blühen? Die Erde kennt kein Greenwashing. Sie vergisst nichts. Sie merkt sich jeden verbrannten Wald, jeden versiegten Fluss.

Und dann sind da die Klagen. 2.500 Verfahren seit 2015 – ein Tropfen auf den heißen Stein der Geschichte. Die Konzerne lächeln, zahlen ein paar Millionen, und die Erde blutet weiter. Die ESG-Berichte? 40 Prozent davon sind Lügen. Die Zahlen klingen, als wären sie mit Tinte aus Plastik geschrieben. Die EU droht mit Strafen – aber die Lobbyisten von Exxon und Shell sitzen schon in den Fluren der COP29, wo sie den nächsten Deal aushandeln werden. Sie werden nicht über Klimaschutz reden. Sie werden über Anpassung reden. Über wie man die Erde repariert, während man sie weiter ausbeutet.

Ich habe den Dust Bowl kommen sehen, als die Felder noch grün waren. Die Farmer haben nicht gehört. Die Politiker auch nicht. Jetzt, 89 Jahre später, riecht die Luft nach verbranntem Plastik und verbrannten Hoffnungen. Die Erde atmet noch. Aber ihre Lunge ist voller Asche.

Und die Naturgesetze? Die bleiben. Immer.

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