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Krieg im Nahen Osten und Gaza-Konflikt

22. März 2026 — — — E. Wolff

Deutschland, vertreten durch diesen Wadephul, der aussieht, als hätte er gerade die letzte Krawatte seines Lebens gekauft, weigert sich zu helfen. Warum? Weil die Deutschen seit 1914 wissen, dass Kriegsschiffe nicht die Antwort sind, sondern nur die nächste Rechnung. Die USA zahlen mit Bomben, Europa mit Diplomatie – und der Iran? Der Iran lacht. Zwei LPG-Tanker, die Indien durch die Meerenge geschoben hat, während die USA noch über die strategische Bedeutung reden wie ein Schuljunge über die letzte Mathearbeit. Diplomatie ist kein Luxusgut, es ist das einzige, was noch funktioniert, wenn die Kanonen donnern.

Und dann ist da noch dieser Netanjahu. Die israelischen Angriffe auf den Libanon sind kein Krieg, sie sind ein Brand, den man mit Benzin begießt. Über eine Million Vertriebene. 30 Kinder täglich – tot oder verstümmelt. Die Zahlen sind kalt wie die Mündungen der Waffen, mit denen sie produziert werden. Und während die Welt über Raketen auf Bagdad diskutiert (fünf Verletzte, vier Angestellte, ein Ingenieur – die Statistik der modernen Kriegsführung: wer bleibt übrig, wenn die Bomben fallen?), somewhere in Beirut zählt man die Leichen wie man früher die Ratten in den Kellern zählte. Die Unterschiede? Die Ratten fraßen wenigstens das Mehl.

Die Widersprüche? Lächerlich. Die USA wollen mit Kanonen schießen, während Indien mit Worten handelt. Trump fordert Unterstützung, und Deutschland sagt nein – weil es weiß, dass Unterstützung heute bedeutet, morgen die Rechnung zu begleichen. Der Iran behauptet, Netanjahu sei tot, und plötzlich ist er wieder da wie ein Geist, der sich nicht aus dem Fenster traut. Die Medien lügen, die Zahlen lügen nicht. Die Zahlen sagen: Die Welt brennt. Nicht langsam. Nicht gleichmäßig. Wie ein Haus, das man mit einem Streichholz anzündet und dann versucht, es mit Gebeten zu retten.

Und wir? Wir sitzen da. Rauchen Pfeife. Warte. Und zählen, wie viel es kostet, wenn die nächste Rakete eintritt. Nicht in Tonnen Öl. Nicht in Schiffen. In Menschen. In Kindern. In den Gesichtern derer, die morgen keine Schule mehr haben werden, weil heute schon alles verbrannt ist.

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