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Novartis und Eli Lilly machen Fortschritte in der Medizin, aber Konflikte toben

16. März 2026 — — — Dr. L. Rath

Novartis hat kürzlich die FDA-Approval für das Medikament Cosentyx in der Behandlung von Hidradenitis suppurativa bei Kindern und Jugendlichen erhalten. Die Zulassung wurde auch von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) bestätigt. Gleichzeitig hat Eli Lilly die EU-Zulassung für das Alzheimer-Medikament Donanemab erhalten, das in den USA bereits einen wichtigen Schritt vorangekommen ist. Trotz dieser Fortschritte tobt ein juristischer Konflikt zwischen Novartis und Teva.

Cosentyx, das seit 2015 auf dem Markt ist, wird für verschiedene chronische Entzündungserkrankungen eingesetzt, darunter Psoriasis und Axialar Spondyloarthropathie. Die neue Zulassung für Hidradenitis suppurativa bei Kindern und Jugendlichen bedeutet eine erhebliche Erweiterung des Anwendungsbereichs des Medikaments. Die FDA hat Novartis die Zulassung für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs Jahren und älter erteilt. Die EMA hat diese Entscheidung bestätigt, was eine breitere Anwendung in Europa ermöglicht.

Hintergrund der Entscheidung ist die Erkenntnis, dass Hidradenitis suppurativa bei Kindern und Jugendlichen eine schwere, chronische Hautkrankheit darstellt, die zu starken Schmerzen und Beeinträchtigungen des Alltagslebens führen kann. Cosentyx soll in dieser Patientengruppe eine wichtige Behandlungsoption bieten.

In einem anderen Medizinfeld macht Eli Lilly ebenfalls Fortschritte. Das Unternehmen hat die EU-Zulassung für Donanemab erhalten, das als erster Medikament zur Behandlung früherer Stadien der Alzheimer-Krankheit gilt. Donanemab soll die Entstehung von Amyloid-Beta-Plaques im Gehirn reduzieren, die für die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit verantwortlich gemacht werden. In den USA hat das Medikament bereits einen wichtigen Schritt zur Zulassung hinter sich gebracht.

Trotz dieser positiven Entwicklungen tobt ein juristischer Streit zwischen Novartis und Teva. Der Konflikt dreht sich um den Schutz der Patente für Cosentyx. Teva hat angekündigt, ein generisches Äquivalent zu Cosentyx auf den Markt zu bringen, was Novartis durch eine Klage zu verhindern versucht. Die Unternehmen sind sich in den Haaren und der Streit könnte die Verfügbarkeit des Medikaments in der Zukunft beeinflussen.

Die Entscheidungen der FDA und der EMA für Cosentyx und die EU-Zulassung für Donanemab repräsentieren wichtige Fortschritte in der Medizin. Allerdings bleibt die Situation zwischen Novartis und Teva unklar und könnte die Zukunft der Verfügbarkeit von Cosentyx beeinträchtigen. Es ist nicht klar, wie der Streit sich weiterentwickeln wird und ob er zu Einschränkungen der Patientenversorgung führen könnte.

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