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Systematisches Greenwashing und Schwächen der EU-Klimapolitik

25. März 2026 — — — Doc Brenner, irgendwo im Staub

Die EU will mit ihrem Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) die Grenzen ziehen wie ein Bauer, der sein Feld vor den Dieben beschützt. Doch die Erde weiß: Grenzen sind nur Linien auf dem Papier, solange die Industrie weiter tut, als wäre sie ein Kind, das mit den Fingern in die Steckdose fasst. TotalEnergies, dieses Monstrum aus Öl und PR, lächelt in die Kamera und spricht von „grüner Energie“, während es in den Permian Basin des Texas Fracking-Gas pumpt wie ein Trunkender Wasser aus einem faulen Brunnen. Die Banken, diese alten Diebe in neuen Gewändern, waschen sich mit ESG-Richtlinien die Hände, während sie weiter Kredite an Kohlekraftwerke in Indonesien verteilen – und die Deutsche Bank zahlt 25 Millionen Euro Strafe, als wäre das ein Almosen für die Sünde.

Die Erde hat Geduld. Sie hat gesehen, wie die Römer die Wälder abholzten und dann die Sandstürme kamen. Sie hat gesehen, wie die Maya ihre Böden auslaugen ließen, bis die Regenfälle sie weggespült haben wie Staub in einem Hurrikan. Jetzt sieht sie, wie die EU versucht, mit Zahlen und Gesetzen zu heilen, was mit Lobbyismus und Profitgier entstanden ist. Der CBAM ist ein schwacher Pinselstrich auf einem Bild, das längst verbrannt ist. China lacht und baut seine Belt and Road Initiative wie ein Betrüger, der mit falschen Münzen handelt – „nachhaltige Infrastruktur“, heißt es, während die Wälder in Laos für Palmölplantagen fallen wie die Blätter im Herbst.

Die Justiz wird langsam. Die Pariser Gerichte verhandeln gegen TotalEnergies, als wäre die Zeit noch auf ihrer Seite. Doch die Erde hat keine Zeit. Sie hat seit 4,5 Milliarden Jahren gewartet, während die Menschen ihre eigenen kleinen Kriege führen. Die Sensoren in den Fabriken messen CO₂, aber niemand misst den Geruch der verbrannten Erde, der aus den Schloten steigt wie ein Fluch. Die Politik redet von „globalen Lösungen“, doch die Lösungen sind lokal – in den Dörfern, die verdursten, in den Meeren, die ersticken, in den Wäldern, die zu Asche werden.

Die Erde hat keine Stimme. Aber sie schreibt mit. In den Bohrkernen, die ich gelesen habe, steht es schwarz auf weiß: Die letzten Male, als der CO₂-Gehalt so schnell stieg wie heute, starben die Korallen. Die Dinosaurier überlebten den Asteroideneinschlag nicht, weil sie zu langsam waren. Die Menschen werden es auch nicht schaffen, wenn sie weiter tun, als wäre die Klimakrise ein Spiel mit Regeln, die man ändern kann.

Die Erde atmet. Und sie wartet. Bis der letzte Baum fällt. Bis das letzte Tier stirbt. Bis der letzte Mensch begreift, dass er nicht der Herr der Schöpfung ist, sondern nur ein Staubkorn in ihrem Atem. Alles, was aufsteigt, muss wieder fallen. Die Erde vergisst. Die Erde vergibt nicht.

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