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TEHERAN SAGT BAHRAIN UND UAE ZU — WENN DIE AMERIKANER SCHLAPPN

13. April 2026 — — Morrison, over and out.

Die Schreibmaschine klackert wie ein verrosteter Revolver. Draußen regnet es seit drei Tagen, und der Rauch aus der Zigarette in meiner Hand hängt in der Luft wie ein Vorhang aus Asche. Irgendwo unten im Café singt Evelyn wieder dieses verdammte Lied über verlorene Schiffe. Perfekt. Als ob das Leben nicht schon genug Schiffe versenkt hätte.

Ein iranischer „Experte“ — ja, genau, ein Mann mit Uniform und Mikrofon, der auf Staatsfernsehen sitzt und die Welt warnt wie ein betrunkener Kapitän vor der Brandung — hat heute Morgen verkündet, dass Teheran bereitsteht, um die Küsten von Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten zu „erobern“. Nicht mit Kavallerie und Säbeln, nein, mit Raketen und Drohnen, wie es heute heißt. Morteza Simiari, dieser Mann, der sich für den neuen Cyrus der Großmächte hält, hat es auf die Agenda gesetzt. „Wenn die USA einen Fehler machen“, sagt er. Als ob Fehler in dieser Region nicht schon seit Jahrtausenden die Regel wären. Die Römer haben ihre Fehler mit Legionen begraben. Wir machen sie mit Öl und Feuer.

Die UAE haben heute Morgen eine Pressemitteilung rausgehauen: Ja, es gibt Angriffe. Ja, die Luftabwehr schießt. Ja, die Geräusche, die ihr hört, sind keine Bomben auf euren Häusern, sondern eure eigenen Raketen, die im Flug explodieren wie verdorbene Eier. Klingt das nach Sicherheit? Oder nach einem Mann, der versucht, seine Bürger zu beruhigen, während die Erde unter ihnen bebt? Die Iraner tun dasselbe in Isfahan. Explosionen. „Keine Sorge“, sagen sie. „Wir räumen nur ein paar unscharfe Bomben auf, die ihr Amerikaner und eure jüdischen Freunde da abgeworfen habt.“ Als ob das jemanden trösten würde. Als ob jemand in Bahrain oder Abu Dhabi jetzt schläft.

Hier ist das Problem: Niemand weiß genau, was passiert. Die Quellen? Eine iranische Staatsagentur. Eine UAE-Pressestelle. Keine unabhängigen Beobachter. Keine Satellitenbilder, die man nachweisen könnte. Nur Worte. Worte wie „bereit“, „Agenda“, „Fehler“. Worte, die in Teheran und Abu Dhabi gleichermaßen nach Öl und Ölinteressen riechen. Die Römer haben ihre Kriege mit Legionen geführt. Wir führen sie mit Ölkonvois und Drohnen, die von irgendwelchen Offizieren gesteuert werden, die heute Morgen im Fernsehen lächeln.

Simiari spricht von einem „fundamentalen Wandel der regionalen Landschaft“. Klingt nach einem Mann, der sich für den neuen Napoleon hält. Als ob man Küsten mit Raketen erobern könnte wie ein Feldherr mit Schwert. Die Geschichte lehrt uns: Jede „Eroberung“ endet mit Asche. Mit Flüchtlingen. Mit Kindern, die später in europäischen Lagern sitzen und von ihren Vätern erzählen, die ihnen sagten, sie sollten nicht weinen. Die USA? Sie haben ihre eigenen Fehler gemacht. Im Irak. In Syrien. Im Jemen. Jedes Mal, wenn sie einen Stein werfen, fallen Dutzende zurück. Und jetzt steht Teheran da und sagt: „Wenn ihr noch einen werft, nehmen wir eure Häfen.“

Die UAE sagen, sie werden sich nicht einschüchtern lassen. Bahrain? Schweigt. Vielleicht, weil sie wissen, dass Worte wie „Eroberung“ und „Agenda“ in dieser Region immer dasselbe bedeuten: Blut. Und Öl. Und noch mehr Blut.

Evelyn singt immer noch. Irgendwo in der Ferne knallt es. Vielleicht ist es die Luftabwehr. Vielleicht ist es der Regen, der auf die Dächer schlägt. Vielleicht ist es das Ende einer Ära. Oder der Anfang einer anderen. Eines ist sicher: Niemand gewinnt hier. Nur die, die später in den Archiven sitzen und über „strategische Fehler“ und „regionale Stabilität“ schreiben, während unten die Erde brennt.

Und wir? Wir sitzen hier. Mit der Schreibmaschine. Mit der Zigarette. Und fragen uns, wer als Nächstes die Küste verliert.

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