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TEHERAN FLÜSTERTE BAHRAIN UND DIE UAE ZU

16. April 2026 — — Morrison, over and out.

Der Iran hat seine Spielregeln geändert. Nicht mit einer Rede, nicht mit diplomatischem Smalltalk, sondern mit den Worten eines Mannes, der sich Morteza Simiari nennt und auf Staatsfernsehen sitzt wie ein General in einem alten Film, wo die Kamera immer ein bisschen zu langsam zoomt. Simiari, dieser nationale Sicherheitsanalyst, hat gestern Abend etwas gesagt, das wie ein Warnschuss klingt – nur dass niemand genau weiß, ob es ein Warnschuss ist oder der erste Schuss einer Eskalation, die niemand mehr stoppen kann. Seine Worte: „Die Küsten von Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten stehen auf der Agenda.“

Das ist kein Bluff. Das ist kein Geplänkel. Das ist die Sprache von Männern, die glauben, die Zeit sei reif für eine neue Art von Krieg – einen, der nicht mit Panzern beginnt, sondern mit Drohnen, die wie Bienen summen, und Raketen, die wie Donner aus dem Nichts kommen. Simiari spricht von „fundamentalen Veränderungen der regionalen Landschaft“. Klingt nach einem Mann, der sich in den Spiegel sieht und dort nicht mehr den alten Ayatollah, sondern einen neuen Alexander den Großen erkennt. Oder vielleicht einen neuen Hitler. Die Römer haben ihre Provinzen mit Legionen verteidigt. Die USA haben ihre mit Marines und Drohnen. Der Iran? Der Iran hat jetzt Küsten.

Dass die UAE gerade ihre Luftabwehr in Alarmbereitschaft versetzt hat, ist kein Zufall. Die Explosionen in Isfahan, wo „übrig gebliebene Munition“ von „amerikanisch-zionistischen Angriffen“ (so die offizielle Version) entschärft wird, sind kein gutes Zeichen. Wer sagt, dass die nächsten Raketen nicht aus Teheran kommen? Wer sagt, dass die nächsten Drohnen nicht über den Persischen Golf fliegen, um die Ölfelder der Emirate zu umkreisen wie Geier über einer Leiche?

Die UAE haben sich gestern Abend auf X (früher Twitter) gewehrt. „Wir werden nie von Terroristen erpresst.“ Abdullah bin Zayed, der Außenminister, klingt da wie ein Mann, der weiß, dass er gegen eine Wand redet. Denn wer erpresst hier wen? Der Iran hat die USA schon lange im Visier. Und jetzt, wo die Spannungen kochen wie ein Topf mit vergorener Milch, reicht ein falscher Schritt, ein falsches Wort, ein falscher Satellitenbildausschnitt – und plötzlich steht Bahrain im Rauch, die Emirate im Feuer.

Simiari hat nicht gesagt, wann der Iran handelt. Er hat nur gesagt, dass er bereit ist. Bereit wie ein Mann, der vor dem Krieg steht und weiß, dass er ihn nicht mehr aufhalten kann. Bereit wie ein Mann, der schon die Karten zählt, bevor das Spiel beginnt.

Die Frage ist nicht, ob der Iran handelt. Die Frage ist nur noch: Wann? Und ob die USA dann noch rechtzeitig merken, dass sie einen Fehler gemacht haben – oder ob sie ihn erst begreifen, wenn die ersten Küsten in Flammen stehen.

Und dann? Dann wird man zurückblicken und fragen: Hätte man früher handeln müssen? Hätte man die Drohnen früher abschießen sollen? Hätte man die Raketen früher abfangen können?

Die Antwort wird kommen. Aber sie wird zu spät kommen.

Wie immer.

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