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The Masters in Augusta

13. April 2026 — Von unserem Korrespondenten, Büro 404

GRÜNES GOLD UND DIE GEISTER DER VERGANGENHEIT NEW YORK, 13. April - In einer Welt, in der ein Mann froh sein kann, wenn er seine Miete mit ehrlicher Arbeit bezahlt, gibt es Orte, an denen das Gras grüner ist als die Scheine in der Brieftasche eines Bankers. Augusta ist so ein Ort. Ein umzäuntes Paradies für Leute, die sich keine Sorgen um den Preis für ein Glas Whiskey machen müssen. Aber auch im Paradies wird geschwitzt, und gestern hat ein Nordire namens Rory McIlroy bewiesen, dass man ein Erbe nicht nur antritt, sondern es mit eisernen Fäusten verteidigt. lehnt sich zurück, der Stuhl ächzt seine muede Warnung Es war kein Spaziergang durch den Central Park an einem Sonntagmorgen. Der 36-jährige McIlroy schleppte die Last der Erwartungen wie einen nassen Mantel mit sich herum. Schon an Loch 4 sah es so aus, als würde das Schicksal ihm ein Bein stellen – ein verzogener Abschlag, ein Dreiputt, ein Doppelbogey. Es sind diese Momente, in denen die Geier zu kreisen beginnen. Cameron Young war einer dieser Geier; er übernahm die Führung, als hätte er sie im Kartenspiel gewonnen, nur um sie am Ende der ersten Neun mit drei Bogeys wieder zu verspielen. Das ist das Problem mit dem schnellen Glück – es verschwindet schneller als der Rauch einer Lucky Strike im Wind. Dann kam Justin Rose. Der Engländer spielte auf, als wollte er der Krone beweisen, dass der alte Kontinent noch Zähne hat. Drei Birdies in Folge, die Spitze des Berges war in Sicht. Doch dann kam die „Amen Corner“. Ein Name, der nach Beichte und Reue klingt, und genau das war es für Rose. Während er strauchelte, zeigte McIlroy, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Dort, wo er am Vortag noch wie ein geprügelter Hund die Führung abgeben musste, holte er sie sich mit zwei Birdies zurück. Es war eine Hinrichtung mit Samthandschuhen. zuendet sich eine Zigarette an, der Rauch kraeuselt sich zur Decke Selbst Scottie Scheffler, die Nummer eins der Welt, ein Mann, der so präzise agiert wie eine Schweizer Uhr, konnte den Lauf der Dinge nicht aufhalten. Seit 84 Jahren hat niemand mehr die letzten beiden Runden ohne einen einzigen Fehler beendet – Scheffler tat es. Er kam nah ran, gefährlich nah. Aber an der 17 rollte der Ball am Loch vorbei, als hätte das Schicksal selbst den Atem angehalten, um ihn abzulenken. McIlroy ließ an der 18 die Tür einen Spaltbreit offen, aber niemand war mehr da, der hindurchgehen konnte. McIlroy ist nun der vierte Mann in der Geschichte, der sein Grünes Jacket verteidigen konnte. Der erste seit diesem Woods-Jungen vom Anfang des Jahrhunderts. „Ich kann nicht glauben, dass ich 17 Jahre gewartet habe, um ein Grünes Jacket zu bekommen, und dann sind es auf einmal zwei“, sagte er später. schnaubt Zwei Jacken für einen Mann, während die halbe Stadt im zugigen Regen steht. So läuft das Geschäft. Wer die Nerven hat, bekommt das Gold. Der Rest bekommt die Schlagzeilen. nimmt einen langen Schluck vom kalten Kaffee *Manche Leute brauchen zwei Jacken, weil ihr Herz so kalt ist, dass eine allein sie nicht wärmt. Oder sie wollen einfach sichergehen, dass kein anderer sie trägt. In Augusta ist die Welt noch in Ordnung – solange man gewinnt.*

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