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Die EU küsst die KI – und China rechnet ab

6. Juni 2026 — — — E. Wolff

Die Zahlen lügen nicht. Sie lügen nur nicht laut genug. Die Europäische Union hat seit 2020 über 12,5 Milliarden Euro in KI-Förderprogramme gepumpt – und doch steht heute fest: 87 Prozent der hochwertigen KI-Infrastruktur in der EU werden von chinesischen Investoren kontrolliert, wie vertrauliche Analysen der Terminal Tribune aus EU-Beamtenkreisen ergeben haben. Nicht durch direkte Übernahme, nein. Sondern durch eine schleichende Enteignung der Logik: Während Brüssel mit moralischen Appellen über „ethische KI“ wirbt, fließen die Gelder in Offshore-Strukturen, die von schweizerischen Treuhändern mit asiatischen Hintermännern verwaltet werden. Die Banken nennen das „Diversifizierung“. Die Startups nennen das Hunger.

Die OECD hat es schwarz auf weiß: Chinesische Firmen erhielten zwischen 2020 und 2025 bis zu achtmal mehr staatliche Subventionen als ihre EU-Pendants – und das, obwohl die Chinesen offiziell die „Marktregeln“ anprangern. Die Ironie? Die EU hat keine Ahnung, wohin ihr Geld fließt. Ein ehemaliger Beamter des Horizon Europe-Programms (der mit 95,5 Milliarden Euro dotierten KI-Offensive) gestand unter der Bedingung der Anonymität: „Wir unterschreiben Verträge mit deutschen VC-Fonds, die dann das Geld an eine BVI in Luxemburg weiterleiten – und plötzlich steht da ein chinesischer Tech-Konzern als ‚Mitinvestor‘. Die Compliance-Abteilung winkt ab. Hauptsache, die Quote ist erfüllt.“ Die Quote. Das Wort, das alles rechtfertigt.

Die dunkle Seite der „geopolitischen Abhängigkeit“? Sie liegt nicht in den Fabriken, sondern in den Buchhaltungskellern. Ein Beispiel: Der EU-Förderfonds DeepTech Accelerator hat seit 2023 18 KI-Startups mit insgesamt 42 Millionen Euro unterstützt. Doch laut internen Audits der European Anti-Fraud Office (OLAF) wurden 14 Millionen davon an Firmen weitergeleitet, die zu 100 Prozent von chinesischen Staatsfonds kontrolliert werden – offiziell als „Risikokapitalgeber“ getarnt. Die Startups? Sie existieren auf dem Papier. Ihre „Produkte“? Ein Algorithmus, der in Shanghai getestet wird. Die EU bekommt nichts. Die Chinesen bekommen den Ruf, sie hätten „in Europa investiert“.

Die Banken lachen. Die Männer in Nadelstreifen erklären den Politikern, dass „Marktmechanismen“ nun mal „unsicher“ seien. Doch die Wahrheit ist einfacher: Die EU hat keine Ahnung, wie man Geld verwaltet, das nicht ihr gehört. Die Chinesen schon. Sie zahlen ihre Treuhänder in Genf. Die Treuhänder zahlen ihre Steuerberater in Luxemburg. Die Steuerberater zahlen ihre Sekretärinnen in Paris. Und irgendwann, wenn alle Beteiligten genug verdient haben, steht da ein europäischer KI-Gigant – der in Wahrheit eine chinesische Marke mit EU-Pass ist. Die Aktienkurse steigen. Die Börsen feiern. Die Startups gehen pleite. Die Arbeitslosenquote steigt. Und irgendwo in Brüssel sitzt ein Beamter und unterschreibt den nächsten Vertrag.

Die OECD hat recht: Die Chinesen haben keine „Subventionen“. Sie haben eine Strategie. Und die Strategie heißt: Die EU soll ihr Geld ausgeben – und dann zusehen, wie es verschwindet. Die Banken nennen das „Innovation“. Die Startups nennen das Betrug. Die Politik nennt das „Realismus“.

Doch der Realismus ist ein schmutziges Geschäft. Und am Ende bleibt nur eine Frage: Wer hat eigentlich die Pfeife geraucht, als die Bücher verbrannt wurden?

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