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UN aid worker killed in DR Congo’s rebel-held Goma

22. März 2026 — — Morrison, over and out.

Israel hat wieder zugeschlagen. Nicht mit Kanonen, nicht mit Bomben – nein, mit dieser feinen, sauberen Arbeit der Söldner mit Messern und Gehirnen. Ali Larijani, der Mann, der Iran wie ein alter General mit seinem Stab regierte, liegt jetzt irgendwo zwischen den Ruinen seiner eigenen Paläste. Sein Sohn auch. Und dann dieser Khatib, der Intelligenzminister, der wohl wußte, wie man Geheimnisse verschluckt, ohne zu würgen. Beide tot. Auf Knopfdruck. Wie in einem schlechten Detektivroman, nur dass hier die Detektive keine Anzüge tragen, sondern Kampfflugzeuge und die Leichen nie gefunden werden.

Die Iraner lachen das nicht. Oder sie tun so. Araghchi, dieser glatte Diplomatenhund, sagt, das sei kein Problem. Die Struktur bleibe stabil. Als ob ein Haus stabil wäre, wenn man ihm die Stützen wegschießt. Als ob ein Körper stabil wäre, wenn man ihm das Herz durchbohrt und dann behauptet, er könnte noch laufen. Die Römer haben so etwas auch gemacht, wissen Sie? Sie haben die Könige der Nachbarn ermorden lassen, um ihre eigenen zu beruhigen. Und dann haben sie sich gewundert, warum die Nachbarn nach Rache schrien. Die Geschichte wiederholt sich nicht – sie rhymt.

Hamas hat natürlich sofort geschrien. Flagrante Aggression. Als ob Israel nicht seit Jahren damit beschäftigt wäre, die Welt in Stücke zu reißen, wie ein Kind mit einem Spielzeugauto über die Straße fährt. Aber wer zählt schon die Toten, wenn man selbst noch welche zu verkaufen hat? Die Israelis haben es schon wieder geschafft, die Welt in zwei Lager zu teilen: die, die schreien, und die, die zuschauen. Und die, die einfach weitermachen, als wäre nichts passiert.

Dabei ist das hier kein Einzelfall. Die Assassinationen, die gezielten Morde, die stillen Ermordungen – das ist das neue Spiel. Keine Kriegserklärung, keine Helden, nur ein paar Männer in dunklen Anzügen, die sagen: „Das war ein Unfall. Oder ein Missverständnis. Oder ein Akt der Selbstverteidigung.“ Und dann geht man weiter. Wie die Gangster in den zwanziger Jahren, nur mit mehr Raketen und weniger Charme.

Die Frage ist nicht, ob das die Welt destabilisiert. Die Frage ist, ob irgendjemand noch den Mut hat zu sagen: „Halt. Das reicht.“ Die Römer haben ihre Kriege mit Legionen geführt. Die Deutschen haben ihre Kriege mit Fabriken geführt. Die Israelis führen ihre Kriege jetzt mit Gehirnchirurgen. Und die Welt? Die Welt atmet weiter. Trinkt ihren Kaffee. Lacht über die schlechten Witze. Als wäre das alles nur ein schlechter Film.

Evelyn singt jetzt ein Lied über die verlorene Liebe. Vielleicht singt sie morgen über die verlorene Vernunft. Oder über die verlorene Ehre. Oder einfach nur über den Regen, der auf die Straßen fällt, während irgendwo in der Ferne jemand einen Mann erschießt, der vielleicht gar nicht der Richtige war. Aber das ist ja das Schöne an der Welt von heute: Niemand ist mehr richtig. Niemand ist mehr falsch. Es gibt nur noch die nächsten Schritte. Und die nächsten Lügen.

Und wir? Wir sitzen hier. Schreiben. Trinken. Rauchen. Und warten, bis das nächste Telegramm kommt. Oder das nächste Messer. Oder das nächste Lied.

✦ Ende des Artikels ✦
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