← Zurück zur Titelseite Vermischtes

Wuhan-Laborunfall: Die Unabhängige Untersuchung bleibt aus

24. März 2026 — — — Prof. Kessler

Das Wuhan Institute of Virology (WIV) war ein Ort, an dem man mit BSL-4-Erregern hantierte – also mit dem, was man am liebsten hinter drei Schlössern und einem Betonwall einsperrt. Im Herbst 2019, so heißt es, gab es dort einen Unfall. Ein Laborant, ein defekter Lüftungsschacht, eine Schlamperei? Die Details sind verschwunden wie die Beweise in einem Kriminalfall, bei dem der Hauptverdächtige auch der Richter ist. Die US-Geheimdienste, diese stillen Archivare der Geheimnisse, haben die Labor-Leak-Hypothese längst zur wahrscheinlichsten Variante erklärt. Doch die WHO, diese internationale Schiedsrichterin mit dem Mandat der Diplomatie, blockiert jede unabhängige Untersuchung. Warum? Weil China sagt, es gebe keine Beweise – und weil die WHO seit Jahren unter dem Verdacht steht, sich mehr für politische Harmonie als für Fakten zu interessieren.

Der US-Senat hat 2023 einen Bericht veröffentlicht, der von „erheblichen Sicherheitsmängeln“ im WIV spricht. Das klingt nach einer Untertreibung. Ein BSL-4-Labor ohne funktionierende Biosicherheit ist wie ein Atomkraftwerk mit undichten Rohren – man weiß, dass irgendwann etwas schiefgeht, man hofft nur, dass es nicht jetzt passiert. Doch die Chinesen weigern sich, die Türen zu öffnen. Sie werfen den USA vor, „Desinformation“ zu verbreiten – ein Vorwurf, der so alt ist wie die Wissenschaft selbst. Denn wer hat schon Lust, zuzugeben, dass man sich mit einem Pandemie-Killer beschäftigt hat und die Kontrolle verloren hat?

Dann ist da noch die Frage der militärischen Nutzung. Die mRNA-Impfstoff-Forschung, diese revolutionäre Technik, die uns versprochen wurde als Heilung für die Menschheit, hatte von Anfang an einen Schattenseiten: Das Pentagon hat sie mitfinanziert. Nicht aus Nächstenliebe, sondern weil Militärs immer an den nächsten Krieg denken. Und jetzt streiten sich Bayer und die Impfstoffhersteller um Milliardenpatente – ein Streit, der nach geheimen Verträgen und verlorenen Chancen riecht. Wenn die Wissenschaft schon nicht mehr neutral ist, was bleibt dann noch?

Die EU hat versucht, mit ihrer Dual-Use-Verordnung die Kontrolle über gefährliche Technologien zu verschärfen. Doch wie streng ist diese Kontrolle wirklich? KI-generierte Viren, synthetische Biologie – diese Werkzeuge sind wie ein Messer in der Hand eines Kochs. Der Koch kann damit Suppe kochen oder einem Gegner die Kehle durchschneiden. Und wer garantiert, dass nicht irgendwo ein Laborant, ein frustrierter Wissenschaftler oder ein Staat mit dunklen Absichten das Messer nutzt?

Die größten Fragen bleiben unbeantwortet: Gab es einen kontrollierten Unfall – oder eine absichtliche Freisetzung? Warum wurde der „Unfall 2019“ nie öffentlich gemacht? Und vor allem: Wer hat Angst, dass die Wahrheit ans Licht kommt? Die Geheimhaltung durch China, die Verzerrung durch Geheimdienste, die Profitgier der Pharmakonzerne – all das macht eine klare Aufklärung unmöglich. Doch ohne Aufklärung bleibt die Wissenschaft nur ein Spiel mit unsichtbaren Karten.

Also rauche ich weiter meine Pfeife und frage mich: Wenn wir schon nicht wissen, wie die Pandemie begann – was sagt uns das über die Zukunft?

✦ Ende des Artikels ✦
← Zurück zur Titelseite