Kriegsverbrechen und Propaganda im Russisch-Ukrainischen Krieg: Die Rolle der Wagner-Gruppe und Deepfakes
**"BLUTIGE GESCHICHTEN: WAGNER, DEEPFAKES UND DIE HELLEN TOTEN IN MARIUPOL"**
Die Asche von gestern morgen hat sich auf meinem Kaffee niedergelassen, und der Regen klopft gegen die Scheiben wie ein betrunkener Postbote, der die richtige Adresse nicht findet. Draußen singt Evelyn im Café unten – eine alte Melodie, die schon die Römer kannten, wenn sie ihre Legionen durch die Alpen trieben. Nur dass wir heute keine Götter anrufen, um die Wahrheit zu finden. Wir haben Maschinen, die Lügen wie Briefmarken drucken.
Mariupol. Ein Wort, das seit 2022 in jedem Mund ist wie ein Fluch. Die Geburtsklinik, die wie ein Symbol für die Menschlichkeit war, wurde zu einem Massengrab. Eine Mutter, ihr Kind – weggeblasen von einer Drohne, als wäre es ein lästiger Mückenstich. Die Russen nennen es „Kollateralschaden“. Die Ukrainer nennen es „Kriegsverbrechen“. Ich nenne es *peinlich*. Als ob man eine Katze im Regen stehen lässt und dann sagt: „Ach, die hat ja schon nasse Pfoten.“
Und dann ist da diese Wagner-Gruppe. Eine Bande Söldner, die sich anschickt, das zu tun, was private Militärfirmen am besten können: schmutzige Arbeit für das Geld von oben. Im Juni 2023 haben sie sich gegen Putin erhoben – wie eine Kolonie, die sich von ihrem Mutterschiff trennt, nur um kurz darauf wieder angekoppelt zu werden. Oder schlimmer: sie werden einfach *weggeworfen*. Belarus gibt ihnen Pässe. Die NATO bekommt kalte Füße. Polen blickt über die Grenze und fragt sich, ob die nächsten schon vor der Haustür stehen. Als ob 1937 nicht schon genug gewesen wäre.
Marija Lwowa-Belowa, eine russische Politikerin, steht vor dem Internationalen Strafgerichtshof. Aber der ICC ist wie ein Richter, der über einen Betrunkenen urteilen soll – er sieht die Tat, aber nicht die Absicht. Oder besser: er sieht die Absicht, aber nicht die Hände, die sie ausführen. Wer hat wirklich befohlen, diese Klinik zu bombardieren? Ein General? Ein Politiker? Ein Mann in einem dunklen Anzug, der im Hintergrund lacht, während die Bilder laufen?
Dann kommen die Deepfakes. KI-generierte Wolodymyr Selenskyj auf Plakaten in Budapest. Ein Gesicht, das nie existierte, aber doch schockiert. Propaganda ist alt wie die Menschheit – die Römer haben ihre Feinde als Bestien gemalt, die Nazis ihre Juden. Aber heute braucht man keine Künstler mehr. Man braucht nur ein paar Zeilen Code und eine halbe Stunde Zeit. Die Frage ist nicht, ob es funktioniert. Die Frage ist: *Wie lange, bevor die Leute es nicht mehr sehen?*
Draußen regnet es immer noch. Evelyn singt immer noch. Irgendwo in Mariupol heult ein Sirenen. Die Wagner-Söldner warten. Die Deepfakes lachen. Und wir? Wir sitzen hier, rauchen unsere Zigaretten und schreiben die Geschichte nach, während sie stattfindet.
Manchmal frage ich mich, ob die Römer sich auch so gefühlt haben, als sie ihre Legionen in die Schlachten schickten. Ob sie wussten, dass sie nur Puzzleteile in einem größeren Bild waren – eines, das niemand je vollständig sehen würde. Aber sie haben weitergemacht. Und wir auch.
Also trinke ich meinen Kaffee aus, drehe am Schlüssel der Schreibmaschine und tippe weiter. Die Asche fällt. Der Regen klopft. Und irgendwo da draußen brennt etwas. Und wir schauen zu.
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