Börse 1937
Terminal Tribune

24. März 2026

Dossier · Krisen & Konflikte

Militärische Konflikte und autoritäre Unterdrückung: Weltweite Krisenherde

24. März 2026 · aus dem Archiv

**„PUTIN, HAMAS & DIE SCHATTENREGELER: WELTENBRAND IM KAFFEEBRÜNSTEL“**

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Die Welt brennt, aber nicht mit dem Feuer der Römer, die Rom niederbrannten – nein, es ist ein langsameres, öleres Feuer. Ein Feuer, das aus den Schornsteinen der Fabriken kommt, die nicht mehr produzieren, aus den Ruinen von Städten, die niemand mehr repariert, aus den Mündern der Männer, die noch immer davon reden, als wäre der Krieg von gestern. Der ist er nicht. Der ist *heute*. Und wir sitzen hier, in dieser rauchigen Höhle zwischen den Kriegsschauplätzen, mit Bourbon in der Schublade und der Schreibmaschine, die wie ein alter Soldat knarrt, der sich nicht mehr bewegen will.

Erinnern wir uns? Es war einmal ein Krieg, den die Leute *den Großen* nannten, weil er größer war als alles, was sie kannten. Die Deutschen nannten ihn *der Krieg*, als wäre es selbstverständlich. Die Römer nannten ihre Schlachten nach Göttern und Legionen – heute nennen wir unsere einfach *Ukraine* und *Gaza*, als wären es nur noch Postleitzahlen auf einem vergilbten Briefumschlag. Aber es ist kein Brief. Es ist eine Bombe.

In der Ukraine hat Russland nicht aufgehört zu kämpfen – es hat nur die Wagner-Gruppe rausgeschmissen wie einen nassen Hund. Die Miliz, die sich selbst für unersetzlich hielt, ist abgehauen, nachdem sie versucht hat, Putin umzubringen. Ein Putsch, der im Sommer 2023 scheiterte, als wäre es ein schlechter Hollywood-Streich. Jetzt steht Polen, Donald Tusk, in der Schusslinie, weil die USA glauben, er habe etwas mit der Wagner-Gruppe zu tun. *Beihilfe*, sagen sie. Als ob es nicht schon genug war, dass der Westen sich selbst die Augen auskratzt, um zu sehen, wer hier eigentlich der Böse ist. Die Wahrheit? Niemand gewinnt. Nur die Banken gewinnen, die darauf warten, dass jemand die Rechnung zahlt.

Dann ist da noch *Gaza*. Die Hamas hat ja gesagt zu einer Feuerpause – aber eine Feuerpause ist wie ein Rauchzeichen in der Nacht: Jeder sieht es, aber niemand weiß, ob es echt ist. Die Hisbollah im Libanon steht kurz davor, pleite zu gehen, während die „Achse des Widerstands“ sich wie ein kaputter Ventilator dreht – mal geht’s, mal steht es still. Und die Welt schaut zu. Die Menschenrechtsorganisationen schreien. Die Politiker flüstern. Die Kinder in Gaza fragen sich, warum niemand sie rettet. Warum? Weil es niemandem egal ist. Weil es schon wieder ein anderer Krieg ist. Ein Krieg, der nicht auf den Titelseiten der Zeitungen bleibt, sondern nur in den Archiven, zwischen staubigen Akten und vergilbten Fotos.

Dann gibt es noch Russland. Dort wird jeden Monat ein neuer Journalist festgenommen. Sechs in einem Monat. Das ist kein Zufall. Das ist eine Methode. Die Pressefreiheit? Ein Hohn. Die Menschen, die noch Mut haben, zu schreiben, werden wie Ungeziefer ausgemerzt. Putin lacht sich ins Fäustchen, während der Westen tut, als könnte man mit Sanktionen einen Mann stoppen, der schon seit Jahren weiß, wie man ein System kaputtmacht – er hat es in Tschetschenien vorgemacht. Aber die Leute in Moskau trinken weiter Wodka. Die Kinder gehen weiter zur Schule. Die Bomben fallen weiter. Und irgendwo in einer rauchigen Redaktion schreibt ein Mann namens Morrison, der weiß, dass die Geschichte sich wiederholt – nur dass diesmal niemand mehr aufpasst.

Die Frage ist nicht, *wer* gewinnen wird. Die Frage ist: *Was bleibt, wenn alle anderen verlieren?* Die Antwort? Ein Haufen Asche. Ein paar Tränen. Und die Gewissheit, dass das nächste Feuer schon wieder brennt.

Morrison.

❖ Ende des Artikels ❖

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