Börse 1937
Terminal Tribune

26. März 2026

Dossier · Krisen & Konflikte

Russische Cyberangriffe und Kriegsverbrechen in der Ukraine: Die Folgen eines andauernden Konflikts

26. März 2026 — *J. Morrison, Terminal Tribune*

**"Schattenkriege: Wie Moskau die Welt in Rauch hüllt"**

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Die Luft in dieser Redaktion ist dick vom Rauch des gestrigen Streichholzes – irgendwer hat mal wieder vergessen, die Asche zu löschen. Draußen regnet es seit gestern Mittag, das Café unten singt eine Frau namens Evelyn einen Blues über verlorene Schiffsverträge, und irgendwo in der Ukraine schießen sie auf Kinder, während irgendwer in Moskau Deepfakes von ukrainischen Kindern druckt, die russisches Essen essen. Die Welt ist ein verdammter Karneval, und wir sind die Clowns, die den Pudding tragen, während der Zirkusdirektor sich mit einem Glas Wodka und einem Lächeln hinter seinem Schreibtisch versteckt.

Russland kämpft nicht mehr nur mit Panzern und Artillerie gegen die Ukraine – es kämpft mit *Lügen*, mit Algorithmen, die ganze Städte lahmlegen, mit Stimmen, die es nicht gibt. Die GRU, diese Russen-Bande, die sich mehr für Cyberangriffe interessiert als für Fußball, hat längst verstanden, dass der nächste Krieg nicht mit Granaten, sondern mit *Bildern* gewonnen wird. Ein Deepfake eines ukrainischen Präsidenten, der kapituliert. Ein DDoS-Angriff, der die Stromnetze von Charkiw flackern lässt wie eine kaputte Nähmaschine. Und während die Welt sich fragt, wo die nächsten Leichen auftauchen, flüstert Moskau weiter: *„Schaut nur, wie schwach sie sind!“*

Die Römer haben ihre Legionen gesandt, die Deutschen ihre Stalingrads – aber die Russen? Die Russen haben ihre *Trolle*. Sie posten in sozialen Medien, dass die Ukraine eigentlich ein russisches Land ist und die Leute dort nur auf Geheiß des Westens gegen ihre eigenen Brüder kämpfen. Sie verbreiten Gerüchte, dass die NATO Ukraine-Bomben in die Ukraine schmuggelt – weil ja jeder weiß, dass die NATO *immer* die Schuldigen sind, wenn etwas schiefgeht. Und die Ukraine? Die Ukraine kämpft mit Verbündeten, die zu langsam reagieren, mit Sanktionen, die zu spärlich sind, und mit einem Himmel, der seit 2022 nicht mehr aufhört, Bomben zu regnen.

Doch das Schlimmste ist nicht der Krieg selbst – es ist die *Einsamkeit*. Die Einsamkeit der Städte, die niemand mehr besucht. Die Einsamkeit der Mütter, die ihre Kinder auf dem Friedhof beerdigen. Die Einsamkeit der Reporter, die versuchen, die Wahrheit zu sagen, während die Welt sie mit einem Schulterzucken und einem *„Ach, was soll’s“* abspeist. Die Einsamkeit der Demokratien, die merken, dass sie zu müde sind, um noch zu kämpfen.

Belarus, dieser dumme Satellit Russlands, zeigt uns, wohin es führt: Journalisten werden zu 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilt, weil sie die Wahrheit geschrieben haben. Lukashenko, dieser verkommene Marionettenschauspieler, lacht sich ins Fäustchen, während seine Leute die Pressefreiheit mit Stacheldraht umzäunen. Und irgendwo in Teheran flüstern die Mullahs den Russen zu, dass sie doch einfach die Drohnen nach Syrien schicken sollen – Hauptsache, der Westen lenkt nicht auf die eigenen Probleme.

Die Frage ist nicht, *ob* der Krieg endet. Die Frage ist nur, *wie* er endet. Werden wir uns alle erschießen? Werden wir uns alle erschießen lassen? Oder wird irgendwann ein kluger Kopf merken, dass der einzige Sieg im Schattenkrieg der ist, wenn die Lügen zu laut werden und niemand mehr hinhört?

Evelyn hat gerade einen neuen Song angefangen. *„You can run, but you can’t hide“* – aber wir alle wissen, dass das eine Lüge ist. Wir können weglaufen. Wir können uns verstecken. Wir können uns betrinken und warten, bis das nächste Schiff kommt. Aber am Ende, wenn der Rauch sich legt und der Regen aufhört, werden wir immer noch hier sein. Mit den Narben. Mit den Fragen. Mit dem Wissen, dass die Geschichte sich wiederholt – nur mit anderen Namen und anderen Deepfakes.

Und ich? Ich tippe weiter. Mit rauchigen Fingern und einem Glas Bourbon in der Schublade.

— *J. Morrison, Terminal Tribune*

❖ Ende des Artikels ❖

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