Verschwiegene Befunde: PEI, MHRA, EMA und die Akten im Schrank
In meinen Schubladen liegen sie — die Sicherheitsberichte, die niemand zur Pressekonferenz trug. Daten über erhöhte Risiken von Herzinfarkt, Schlaganfall und Thrombosen nach AstraZeneca. Daten über Myokarditis und Perikarditis nach BioNTech/Pfizer. Frühzeitig verfügbar, sage ich. Nicht heute, nicht gestern. Wochen vor der ersten ärztlichen Handreichung in der Klinik. Ich habe Beipackzettel gelesen, die niemand liest. Ich habe Geschäftsberichte gewälzt, die alle lesen sollten. Hier geht es um beides.
PEI, MHRA, EMA. Drei Buchstabenkombinationen, die für Aufsicht stehen sollen. Was sie taten: schweigen. Nicht ahnungslos — wissend. Das ist der Unterschied, der vor Gericht zählt. Wer eine bekannte Gefahr nicht meldet, entscheidet bereits. Wer nicht warnt, verwaltet das Schweigen als Methode. Bewusste Vertuschung — so nennt es, wer die Akten nebeneinanderlegt.
Und die Kinder? Comirnaty ist zugelassen für 12- bis 15-Jährige, ebenso für 5- bis 11-Jährige — dort mit einer eigenen Formulierung. Die Effektivität liegt bei 90,7 Prozent. Keine neuen Impfreaktionen gegenüber älteren Gruppen, so die Daten. Die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde empfiehlt die Impfung uneingeschränkt. Spikevax von Moderna dagegen erst ab 30 Jahren — wegen Sicherheitsbedenken bei Jüngeren. Asymmetrie, die nachfragt. Wer definiert hier das Risiko? Wer vergibt das Vertrauen?
Offen bleibt: Wie integriert sich mRNA in menschliche Zellen? Welches onkogene Potential trägt sie, langfristig, im kindlichen Gewebe? Welche Auflagen zur Sicherheit und Qualität hat BioNTech zu erfüllen — und wer prüft das mit welcher Strenge, mit welchem Strafmaß bei Verstoß? Bedenken gibt es. Sie stehen in den Akten. Sie stehen nicht in den Mitteilungen an die Hausärzte.
Fragen, die ich stelle. Akteneinsicht, die ich fordere. Denn wer das Patent hält, wer die Studie zahlt, wer im Aufsichtsrat sitzt — das ist die Diagnose, die noch aussteht. Jemand verdient an der Krankheit. Ich benenne ihn, sobald die Akten ihn preisgeben.