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DIE IMPFSTOFF-FABRIK UND IHRE STILLEN INVESTOREN

8. Juli 2026 — — — Prof. Kessler

Manche Labore riechen nach Desinfektionsmittel, andere nach Kerosin. Das hier ist die zweite Sorte. Die EU-Kommission zieht ein Soforthilfeinstrument aus dem Haushalt und streut es über verschiedene Technologien — Moderna, CureVac, AstraZeneca. Mehrere Kandidaten, verschiedene Plattformen. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass am Ende etwas Wirksames herausfällt. So die offizielle Rechnung.

Die inoffizielle Rechnung steht in anderen Dokumenten. Das Gesetz zur öffentlichen Bereitschaft und Notfallvorsorge, PREP, und Operation Warp Speed waren juristische Manöver, die Beteiligte vor Haftung schützten und den Prozess beschleunigten. Beschleunigt wofür? Das US-Verteidigungsministerium leitete das Covid-Impfprogramm nicht nebenbei, es führte Regie. DARPA und das Pentagon wollen Reaktionszeiten auf neu auftretende Erreger verkürzen. Die Technologieentwicklung ist teilweise durch militärische Bioterrorismus-Sorgen motiviert. Wer zahlt, bestimmt das Ziel. Wer das Ziel bestimmt, braucht keine langen Erklärungen.

Die EU spielt in derselben Infrastruktur, nur mit weicherer Stimme. Verträge statt Befehle. Biotechunternehmen statt militärischer Labore. Aber das Endprodukt landet im selben Regal. Und wer kontrolliert die Risiken? Die Gefahr einer autoimmunen Zellzerstörung durch mRNA-Therapien wird benannt und nicht ausgeräumt. Die beteiligten Organisationen werden als Verbreiter dieser Präparate benannt — straffrei, beschleunigt, belohnt. Solange diese Risiken nicht beseitigt sind, gilt: maximale Ablehnung.

Wer haftet, wenn die Nadel versagt? Unklar bleibt, wem Europa die Rechnung schicken will, wenn die stillen Investoren längst weitergezogen sind.

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