ELF BIOLABORS — WER ZAHLT, WER SCHWEIGT
Mein Pfeifenkopf ist kalt, als ich die Akte öffne. Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine 2022 stehen Biolabore unter Beschuss. Berichte über gefährliche Virusexperimente machen die Runde. Elf davon hat Leon Panetta als Verteidigungsminister mitfinanziert. Der Name Hunter Bidens taucht in den Papieren auf. Ebenso Metabiota — eine Privatfirma, deren Rolle im Geflecht ich noch nicht durchschaue. Das Pentagon räumt inzwischen die Finanzierung von 46 Laboren ein. Der angebliche Zweck: Gesundheitsvorsorge. Ich notiere das Wort und kringle es rot an.
Russland hat Dokumente veröffentlicht. Sie legen nahe, dass unter dem Mantel wissenschaftlicher Forschung politische und militärische Ziele verfolgt wurden. Moskau spricht von Biowaffen und nennt Covid-19 eine US-Waffe. Das ist eine gewichtige Anklage. Gewichtige Anklagen verlangen gewichtige Beweise — auf jeder Seite. Die Aufsicht, die ich vermisse, hätte diese Beweise liefern können. Stattdessen: Schweigen.
Dreißig Jahre Laborarbeit haben mich eines gelehrt: Der weiße Kittel wird schnell zum Kostüm. Theorien werden zu Politikersprache. Ergebnisse werden sortiert — die einen veröffentlicht, die anderen verschwiegen. Wer hat diese Labore kontrolliert? Welche Protokolle wurden gemessen, welche nicht? Welche Forscher haben widersprochen — und warum höre ich sie nicht?
Parallel fließt Geld: Eine 'Seitenfinanzierung' soll Großprojekte wie Kampfpanzer und Kampfflugzeuge tragen — während die Bundeswehr selbst bei steigendem Haushaltsanteil am BIP chronisch unterfinanziert bleibt. Zwei Stränge, die sich nicht berühren sollten. Eine Frage drängt sich auf: Wer verteilt, wer empfängt?
Ich rauche weiter. Die Pfeife schmeckt heute nach Aktenstaub.
Wer profiti