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ETS-AUSBAU: MORGENLUFT WIRD BILANZPOSTEN

10. Juli 2026 — — — Doc Brenner, irgendwo im Staub

Die Erde schweigt nicht. Sie rächt sich nur leise — im Staub über den Feldern, im Rauch über den Schornsteinen. Heute schreibt sie an jene, die glauben, Atmosphäre lasse sich in Bilanzen auflösen.

IETA fordert die Erweiterung des EU-ETS und die Integration von Kohlenstoffentfernungen für die Ziele 2040 und 2050. Wer aber profitiert, wenn ausgestoßenes CO₂ zur Ware wird, die ein anderer zurückholt — oder auf dem Papier?

Die Organisation pocht auf eine transparente Anpassung der Market Stability Reserve, ohne dass der Klimabeitrag sinkt. Wer prüft die Transparenz? Unklar bleibt, wessen Zahlen als verbindlich gelten.

Die Architektur entscheidet. Feste Preise wirken anders als Cap-and-Trade. Beide verschieben Haftung — wohin, das entscheidet das Design. Die CO₂-Steuerschuld verlangt Präzision: steuerbare Emissionen, Steuersätze, Abgabenerlaubnisse. Eine Zahl, an der gerne geschraubt wird, wenn niemand hinsieht.

Parallel läuft CBAM in Phasen, mit Implementierungsregelungen, die vereinfachen und stärken sollen. Vereinfachen heißt oft: Lobbys hören. Stärken heißt oft: Zölle treffen Entwicklungsländer, die nicht am Tisch sitzen. Die Maßnahme stützt womöglich die EU-Wirtschaft, beschädigt aber womöglich Volkswirtschaften im Süden, sofern die grüne Transformation nicht finanziert wird. Man lese den Neb

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