Reverse Zoonose: A, B und kein Markt
1937. Die Wissenschaft verspricht viel. Ich notiere.
SARS-CoV-2 sprang vom Tier auf den Menschen, passte sich an, wanderte — und kehrt nun zurück. Reverse Zoonose nennen es die Epidemiologen. Wer bezahlt diese Studien, wer hat widersprochen? Darüber schweigen die Sonntagsreden.
In den Proben aus jenen Wochen 2019 finden sich beide frühen Erregerlinien — A und B. Nicht eine Linie, die sich später verzweigt, sondern zwei, bereits verschieden. Keine Familienchronik — eine Familienfeier. Fragen, die kein Markt mehr beantworten kann.
Die gleichzeitige Präsenz von Tiererbgut und SARS-CoV-2-Rückständen deutet auf Infektion bei Tieren — Hinweis, nicht Verdacht. Das Virus hat sich materialisiert, nicht nur in Menschenlungen.
2019 führen chinesische und amerikanische Wissenschaftler Gain-of-Function-Experimente mit Coronaviren durch: beschleunigte Mutationsprozesse, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen. Ehrenwerte Absicht. Ungeheure Anmaßung. Die Evolution im Zeitraffer kennt keinen Rückwärtsgang.
Es gibt Hinweise, dass in Wuhan ebensolche Forschung stattfand — Hinweise, die das Risiko eines Laborunfalls erhöhen. Sie wiegen schwer, wenn das Labor am Ende der Straße steht. Ein Unfall wird zur Strukturfrage. Wer genehmigte, wer schrieb das Protokoll? Die Akten schweigen. Das ist ihre Funktion.
Die ersten COVID-19-Fälle hatten keinen direkten Kontakt zum Huanan-Markt. Keinen. Der Markt wurde zum Sündenbock der Welt, war vielleicht nie der Ort — nur sein nächstgelegenes Mikrofon.
Reverse Zoonose, frühe Diversität, Gain-of-Function, kein Markt — vier Steine, die kein Mosaik ergeben. Wer profitiert von welcher Erklärung?
Ich lege die Pfeife aus. Die Labore mögen das nicht. Die Wahrheit mögen sie noch weniger.
Wer hat im November 2019 beide Linien freigesetzt — die Natur oder jemand mit Pipette?