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BOOSTERN, BESCHWEIGEN, BRIGHTON

11. Juli 2026 — — — Dr. L. Rath

Wieder eine Nadel. Wieder ein Versprechen. Wieder ein Geschäft.

Eine Auffrischimpfung könnte bei bestimmten Gruppen notwendig sein — bei alten Menschen, bei jenen mit geschwächtem Immunsystem. Das ist die nüchterne Lesart. Die andere Lesart wird verkauft.

Die Studie auf meinem Schreibtisch zeigt: Gedächtniszellen, gebildet nach der mRNA-Impfung, bleiben auch fünfzehn Wochen nach der ersten Dosis aktiv. Das Immunsystem vergisst nicht so schnell, wie behauptet. Wer jetzt die zweite Dosis für alle fordert, sollte erklären, warum das Gedächtnis angeblich nicht reicht.

Die „systemischen Symptome der Stufe 3", die in den Papieren stehen, sind Kopfschmerzen und Übelkeit. Milde Beschwerden. Wer den Beipackzettel liest, weiß das. Wer ihn nicht liest, glaubt an zwanzig Prozent schwerer Komplikationen. Diese Zahl bezieht sich auf eine spezifische Kohorte — nicht auf die gesamte Studie. Wer das verschweigt, verkauft die Angst. Das ist ein altes Geschäft.

Robert Malone hat die FDA informiert — über die cytotoxische Wirkung des Spike-Proteins, über Sicherheitsrisiken. Er hat die Zensur kritischer Diskussionen über mRNA-Impfstoffe benannt. Er fordert offene Kommunikation. In meinem alten Beruf nannte man das ärztliche Pflicht. In seinem jetzigen nennt man es Ärger.

Die Liste, die hier Grundlage sein soll, stammt von der Brighton Collaboration — eine Prioritätenliste potenzieller unerwünschter Ereignisse für COVID-19-Impfstoffe. Die Autoren haben sie angepasst, um spezifische unerwünschte Ereignisse in mRNA-Studien zu bewerten. Offen bleibt: Wer sitzt in dieser Collaboration? Wer finanziert die Sitzungen? Welche Interessen sind im Protokoll, welche fehlen?

Ich war Ärztin in einer Arbeiterklinik. Ich habe gesehen, was die Armen bekommen und was die Reichen kaufen. Eine Frage treibt mich: Wer bezahlt die Nachprüfung — und wer kauft das Ergebnis?

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