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ZÄHLRICH: WAS TRUMPS RUSSLAND-DIALOG FÜR DIE UKRAINE BEDEUTET

12. Juli 2026 — — — Hagen, Oberstleutnant a.D.

Hören Sie zu. Ich zähle.

Ein Präsident telefoniert mit Moskau. Enger Dialog, heißt es. Klingt nach Diplomatie. Sieht nach Strategie aus. Aber ich habe genug Schlachtpläne gelesen, um zu wissen: Wenn zwei Generäle telefonieren, geht es selten um Frieden.

Die Beziehungen zwischen den USA und Russland unter Trump sind eng. Das bedeutet: Die Ukraine wird zur Verhandlungsmasse. Die Nato-Bündnistreue wird zur Währung in einem Deal, dessen Preis wir noch nicht kennen. Wir kennen nur die Auslage.

Denn parallel fordert Trump: Die Nato soll die Straße von Hormus sichern. Verstärkt. Mit Truppen. Deutschland und die anderen Verbündeten lehnen ab. Zu Recht — die Risiken sind kalkulierbar, die Kosten nicht. Trump kritisiert. Das ist kein Streit um Routenführung. Das ist ein Test: Wer folgt? Wer zahlt? Wer hält still, wenn die nächste Forderung kommt?

Und jetzt die Rechnung, die niemand offen auf den Tisch legt: Rheinmetall, Airbus Defense. Mindestens 14 Millionen Euro fließen jährlich in die Lobbyarbeit dieser Konzerne nach Berlin, in die Ministerien, in die Ausschüsse. Wofür? Für Rüstungsaufträge, für Sicherheitsversprechen, für eine Politik, die Aufrüstung als Antwort verkauft. Damit das legal funktioniert, braucht es Eintragungen im Lobbyregister. Einige dieser Unternehmen sind registriert. Einige nicht. Die nicht registrierten dürfen offiziell gar nicht lobbyieren. Sie tun es trotzdem — über Verbände, über Berater, über Mittelsmänner.

Die Nato selbst hat sich ver

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