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Strahlen aus der Höhe: Das stille Geschäft mit der neuen Waffengattung

13. Juli 2026 — — — Kapitän Renz, a.D.

Manche Erfindungen kommen leise. Kein Donner der Geschütze, kein Brummen der Kolben — nur ein Lichtpunkt am Horizont, der seinen Zweck nicht verrät. Gerichtete Energie-Waffen, kurz DEW, sind die neue Klasse im Arsenal: Laser, Mikrowellen, akustische Systeme. Sie versprechen Präzision, geringe Kosten pro Schuss und Vielseitigkeit gegen moderne Bedrohungen — Hyperschallraketen, Drohnenschwärme, alles was schnell und klein fliegt. Die Vielfalt der Anwendungen reicht vom tödlichen Einsatz bis zur nicht-lethalen Kontrolle. Das ist die offizielle Erzählung. Sie klingt sauber.

Doch wer profitiert? Lockheed Martin, Boeing, Rafael, Rheinmetall — die Namen stehen in den Lieferketten wie Wegmarken auf einer Kurskarte. Sie treiben die Entwicklung laser- und mikrowellenbasierter Waffensysteme voran. Hinter ihnen: Regierungen, die investieren. Akademien, die liefern. Eine Struktur, die koordiniert — so verlangt es die Stärkung der DEW-Lieferketten, ein Zusammenspiel von Staat, Industrie und Wissenschaft. Und während die Industrie das Kinn reckt, wächst der Markt. 21,46 Milliarden US-Dollar bis 2031. Eine Zahl, die nach Fortschritt klingt. Sie klingt auch nach Wette.

Internationale Akteure investieren erheblich, heißt es. Erheblich. Das Wort ist weich genug, um alles zu bedeuten und nichts zu verraten. Klar ist: Die Entwicklung autonomer und unbemannter Systeme schreitet voran

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