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ZWEI ZINSKURVEN, EINE WAHRHEIT — UND EINE KLASSE, DIE BEIDE LIEST

13. Juli 2026 — — — E. Wolff

Die Fed senkt. Die Europäer zögern. Und zwischen beiden entsteht ein Spalt, breit genug für ein Vermögen — aber nur für jene, die wissen, wo der Hebel sitzt.

Ende 2025 notieren die Märkte das, was Börsenbriefe gern „Stabilität" nennen: niedrige Volatilität, dünne Spreads, ein Equilibrium, das zerbrechlich aussieht, wenn man es anfasst. Es ist die Ruhe vor der nächsten Korrektur — oder die Ruhe, in der Positionen aufgebaut werden, bevor der Schaden öffentlich wird. Die opportunistische Makro-Strategie, die BlackRock seinen qualifizierten Kunden nahelegt, ist kein Zufallsprodukt — sie ist das Produkt einer Asymmetrie, die mit Zinsentscheidungen beginnt und mit Vermögensverschiebungen endet.

Die BlackRock Group vertreibt in der Schweiz kollektive Anlagefonds. Manche tragen das FINMA-Siegel, manche nicht — und genau dort beginnt die Frage, wer eigentlich Zugang hat. Der Zugang ist beschränkt auf qualifizierte Investoren mit Schweizer Sitz. Wer das nicht ist, steht draußen und erfährt aus der Presse, was Fondsmanager längst wissen.

Hinter der Zinsdivergenz arbeitet eine größere Verschiebung: Der Globale Süden formiert sich als eigenständiger Machtblock, nicht mehr nur als Rohstofflieferant des Westens. Die massiven Investitionen in KI, in private Märkte — Infrastruktur, Real Estate — sie alle setzen voraus, dass irgend

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