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Terminal Tribune

26. Oktober 2026

Dossier · Krisen & Konflikte

Die Wahl ist der Faden, an dem alle Zündschnüre hängen

26. Oktober 2026 — Morrison, over and out.

Die US-Präsidentschaftswahlen sind ein zentrales geopolitisches Ereignis. Je nach politischer Ausrichtung des gewählten Präsidenten kann sich die Stabilität der Kapitalmärkte verändern. Das Wahltheater ist nur die Bühne. Unter Kurszetteln und Neonlicht liegen Sanktionen, Öl und Armeen.

KI-generierte Illustration zum Beitrag

Taiwan bleibt ein signifikantes Risiko für die Kapitalmärkte: Die politische Ausrichtung Taiwans und Chinas Reaktion entscheiden über die Gefahr. Eine Abweichung von der Ein-China-Politik verschärft das Kriegsrisiko. Das Zeugnis liegt vor der Tür.

Im Nahen Osten tickt die Eskalation um Gaza härter. Eine Ausweitung kann zu regionalen Kriegen führen und die globalen Märkte erfassen. Kritisch wird die mögliche Schließung der Straße von Hormus für Ölexporte. Schon steigen Güterpreise, weil die Schifffahrt am Bab al-Mandab eingeschränkt ist. Wer nur Kurse zählt, verpasst den Flaschenhals.

Gotland ist das andere Schlüsselterrain. NATO-Übungen unterstreichen seine strategische Bedeutung für die Ostsee und die Versorgung der baltischen Staaten sowie die Bedrohung durch russische Militäraktivitäten. Russland bereitet sich auf eine mögliche Eskalation an der NATO-Grenze vor; zusätzliche Krankenhausbetten für Militärpatienten sollen bereitstehen. Nico Lange und Roderich Kiesewetter warnen davor, die Aktivitäten nicht nur mit dem Ukraine-Konflikt zu erklären. Sie sehen ein breiteres strategisches Ziel Russlands. Unklar bleibt, was hinter den Betten geplant ist.

Hohe Energiepreise ermöglichen es Russland, wirtschaftlich von den Sanktionen unbeeindruckt zu bleiben. Die Quelle kritisiert die westliche Medienberichterstattung und prognostiziert zunehmende Konfrontation zwischen West und Staaten, die sich nicht unterwerfen wollen. Wahlfeier ohne Ölrechnung ist nur der halbe Zirkus.

Die Märkte hören auf Reden. Sie hören auf Grenzen, die bleiben, wenn die Kameras weg sind. Wer sie nicht liest, wird von ihnen überrascht.

❖ Ende des Artikels ❖

Prüfbare Behauptungen — 5 von 5 Behauptungen belegt
  1. ZITAT Die US-Präsidentschaftswahlen sind ein zentrales geopolitisches Ereignis, das die Stabilität der Kapitalmärkte beeinflussen könnte

    „ganz oben, die US-Präsidentschaftswahlen. Heute möchte ich darauf fokussieren, zu welchen Zeitpunkten denn diese Risiken den Kapitalmarkt beeinflussen könnten.“ — wörtlich im Quelltext belegt

  2. ZITAT Die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten, insbesondere um Gaza, könnte zu regionalen Kriegen führen, die die globalen Märkte beeinflussen

    „von der Sequenzierung der letzten Monate ist für mich klar, dass die Ausweitung des Konfliktes um Gaza zu einem regionalen Krieg das größte Risiko in den nächsten drei Monaten hat“ — wörtlich im Quelltext belegt

  3. ZITAT Der Konflikt um Taiwan bleibt ein signifikantes Risiko für die Kapitalmärkte

    „Jede Änderung dieses Status weg von der „Ein-China“-Politik birgt ein unmittelbares Kriegsrisiko, das sicherlich eine signifikante Belastung für die Kapitalmärkte mit sich bringen dürfte.“ — wörtlich im Quelltext belegt

  4. ZITAT Die strategische Bedeutung der Region, insbesondere Gotland, wird durch NATO-Übungen hervorgehoben

    „Gotland ist für die Nato von enormer Bedeutung: Wer die Insel kontrolliert, kann die Bewegungsfreiheit in der Ostsee und die Versorgung der baltischen Staaten beeinflussen. Die Bundeswehr spricht deshalb von einem „Schlüsselterrain“ für die Nato.“ — wörtlich im Quelltext belegt

  5. ZITAT Experten wie Nico Lange und Roderich Kiesewetter warnen davor, die russischen Aktivitäten ausschließlich auf den Ukraine-Konflikt zu reduzieren

    „Der Sicherheitsexperte Nico Lange warnt davor, die russischen Aktivitäten ausschließlich mit dem Ukraine-Krieg zu erklären.“ — wörtlich im Quelltext belegt

5 Quellen · 5 davon belegt · 0 externe Belege · 5 prüfbare Behauptungen

Maschinell geprüft: jede Belegstelle wurde wörtlich im Quelltext gesucht. Die Bewertung der Redaktion ist nicht Teil dieser Prüfung.

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